Endlich hat sich die Wirklichkeit durchgesetzt:

13. April 2022

VVN-BdA Bayern nicht mehr im bayerischen Verfassungsschutzbericht
erwähnt

75 Jahre VVN

2. März 2022

Zum Überfall auf die Ukraine durch Russland hat die VVN-BdA eine Erklärung verfasst.

2. März 2022

Den Link zur Erklärung „Die Waffen nieder!“ findet man hier: 

Aufruf zum Ostermarsch 2022 in Frankfurt

22. Februar 2022

Die Welt braucht eine neue Entspannungspolitik und internationale Kooperation!

Es herrscht wieder Angst vor einem Krieg in Europa. Die politische und militärische Lage an der ukrainisch-russischen Grenze ist brandgefährlich. Kriege und militärische Auseinandersetzungen nehmen weltweit zu. Daneben stehen wir vor weiteren großen globalen Herausforderungen: Pandemien, Klimakrise, Hungersnöte, wachsende soziale Spaltung, Vermüllung von Land und Meeren, Artensterben. Viele Landstriche bieten keine Lebensperspektive mehr, sodass Millionen Menschen zur Flucht gezwungen sind.

Wir fordern von der neuen Regierungskoalition ein Umsteuern in der Außen- und Militärpolitik. Die Auslandseinsätze der Bundeswehr müssen – gerade nach den Erfahrungen des verheerenden Afghanistan-Krieges – beendet und durch eine neue internationale Friedens- und Sicherheitsarchitektur ersetzt werden. Die Bundesregierung muss der Vertragsstaatenkonferenz des UN-Atomwaffenverbotsvertrages beitreten. Atomwaffen, die in Deutschland einsatzbereit lagern und sogar treffsicherer gemacht werden sollen, müssen abgezogen werden.

Nach der Koalitionsvereinbarung sollen die Aufrüstungspolitik und die 2-Prozent -Forderung der NATO sowie eine weitere EU-Militarisierung realisiert werden. Die Gelder für diese weiter forcierte Hochrüstung fehlen im Bereich der Sozialpolitik, der Bildung, der Gesundheit, der Ökologie und in allen weiteren Bereichen der öffentlichen Daseinsvorsorge.

Wir fordern dagegen, dass Deutschland und die EU die folgenden Beiträge zur Bewältigung der Menschheitskrisen auf den Weg bringen:

• die Initiierung von Verhandlungen über eine neue europäische Friedens- und Sicherheitsordnung im Rahmen der OSZE;

• darin eingeschlossen Verhandlungen zur friedlichen Klärung der Ukraine-Krise unter Berücksichtigung der Sicherheitsbedürfnisse aller, keine militärische Aufrüstung der Ukraine;

• ein deutlicher Ausbau von zivilen, gewaltfreien Instrumenten zur innerstaatlichen und internationalen Konfliktbearbeitung, durch die Stärkung der UNO-Institutionen.

• die verstärkte und rasche Bereitstellung von finanziellen Mitteln und technologischer Unterstützung für den Umbau zu einer klimaneutralen Wirtschaft in den Staaten des globalen Südens;

• die Initiierung einer neuen, humanen und menschenrechtskonformen europäischen Asyl- und Migrationspolitik sowie die Beendigung aller Abschiebungen;

• die Initiierung einer neuen, humanen und menschenrechtskonformen europäischen Asyl- und Migrationspolitik sowie die Beendigung aller Abschiebungen;

• der Einsatz für einen weltweiten Zugang zu Impfstoffen gegen die Corona-Pandemie und andere Seuchen;

• die gerechte Einbindung der Länder des globalen Südens in das globale Wirtschaftssystem, für ein menschenwürdiges Leben aller.

Der deutsche Beitrag zu einer glaubhaften Krisenbewältigung erfordert

• keine europäischen Rüstungsprojekte und kein Ausbau einer europäischen Armee,

• Verbot jeglicher Rüstungsexporte,

• keine Entwicklung und Anschaffung bewaffneter Drohnen,

• Stopp aller militärischen Auslandseinsätze,

• Beendigung der Stationierung von Atomwaffen in Deutschland.

Dafür werden wir mit vielfältigen Aktionen an Ostern auf die Straße gehen.

Diesen Ostermarsch-Aufruf bitten wir zu unterstützen und zu verbreiten. Auch Frieden kostet Geld – Der Ostermarsch wird durch Spenden finanziert:

Wir/ich unterstütze/n diesen Aufruf und beteilige/n uns/mich mit einer Spende an der Finanzierung

(Mindestbeitrag 10,- €, Organisationen und Initiativen 20,- €). Den Betrag werde/n ich/wir überweisen

auf das Konto der Friedens- und Zukunftswerkstatt bei der Frankfurter Sparkasse, IBAN DE20 5005

0201 0200 0813 90 – BIC: HELADEF1822 – Stichwort: Ostermarsch

E-mail: Frieden-und-Zukunft@t-online.de 

Aktuelle Infos im Internet unter www.frieden-und-zukunft.de

Pressemitteilung 09.02.2022

2 Jahre Hanau: Kein Vergeben, kein Vergessen!

11. Februar 2022

Am 19. Februar 2020 wurden 9 unschuldige Menschen durch ein rassistisches Attentat in Hanau aus ihrem Leben gerissen. Am 19. diesen Monats wiederholt sich der Jahrestag des Anschlages in Gedenken an Ferhat Unvar, Mercedes Kierpacz, Sedat Gürbüz, Gökhan Gültekin, Hamza Kurtović, Kaloyan Velkov, Vili Viorel Păun, Said Nesar Hashemi und Fatih Saraçoğlu zum zweiten Mal.

Auch nach zwei Jahren kämpfen die Opferangehörigen und die Überlebenden des Anschlags für Aufklärung und Konsequenzen. Nur durch die unermüdlichen Recherchen, Anzeigen und die wirksame Öffentlichkeitsarbeit der Initiative 19. Februar und der Opferangehörigen, konnte eine teilweise Aufklärung bereits erfolgen.

Es ist erschütternd, dass das offizielle Ermittlungsverfahren, trotz der neu gewonnenen Erkenntnisse eingestellt wurde. Die Behörden halten an der Theorie eines Einzeltäters weiterhin fest, obwohl uns zahlreiche rechtsterroristische Anschläge bereits gezeigt haben, dass die Täter nie alleine sind.

Auch anhand der Ermittlungen wegen der mangelhaft besetzten Notrufzentrale lässt sich erkennen, dass die Behörden nicht an einer Aufklärung und sich daraus ableitenden Konsequenzen interessiert sind. Nicht zuletzt macht der Umgang des hessischen Innenministers Beuth und dem Ministerpräsidenten Bouffier mit den Familien der Opfer wieder deutlich, dass der Kampf gegen rassistische und rechtsterroristische Strukturen nicht im Interesse der hessischen Regierung liegt. So blockiert die schwarz-grüne Regierung auch die Aufklärung des Mordes an Walter Lübcke sowie die Freigabe der NSU-Akten.

Wir solidarisieren uns und kämpfen Seite an Seite mit den Überlebenden und Angehörigen, wir solidarisieren uns mit ihren Forderungen. Wir stehen gemeinsam im Kampf gegen Rassismus!

Rassismus ist strukturell in der Gesellschaft verankert und allgegenwärtig. Er begegnet uns in der Schule, im Betrieb, in der Uni, in unserer Freizeit oder auf dem Arbeitsmarkt. 

Wir wollen gemeinsam ein Zeichen gegen Rassismus, Faschismus und rechte Hetze setzen.

Deswegen rufen wir alle Menschen dazu auf am 18. sowie 19. mit uns auf die Straße zu gehen.

Das KZ in den Frankfurter Adlerwerken

9. Januar 2022

Aufruf zur Anmeldung für eure Beteiligung

Das KZ in den Frankfurter Adlerwerken.

Am 22.8.1944 wurde im Frankfurter Gallus, auf dem Gelände der Adlerwerke ein Konzentrationslager mit dem Decknamen »Katzbach« in Betrieb genommen. Die Adlerwerke waren im Nationalsozialismus ein Rüstungsbetrieb. Sie wurden von der SS mit KZ-Häftlingen für die Produktion versorgt. 1616 Zwangsarbeiter erlitten hier eine unbeschreibliche Hölle. Nur wenige von ihnen überlebten. 

Die meisten Häftlinge wurden beim Warschauer Aufstand festgenommen und in das KZ „Katzbach“ verschleppt, es gab auch Häftlinge aus der damaligen Sowjetunion und anderen Nationen, auch einige jüdische Menschen waren unter den Häftlingen.

März 1945: Todesmarsch und Todestransport

Am 24. März befahl der NSDAP-Gauleiter Sprenger die „Evakuierung“ des mitten in der Stadt gelegenen KZs. SS-Leute trieben 350 Häftlinge quer durch Frankfurt über Hanau, Schlüchtern und Fulda bis nach Hünfeld, von wo sie in Güterwagons gepfercht ins KZ Buchenwald transportiert wurden. Diesen 120 Kilometer langen Todesmarsch überlebten vermutlich nur 280 von ihnen. Von Buchenwald schickte sie die SS ins KZ Dachau, wo wohl nur 40 Gefangene lebend ankamen

Wenige Tage vorher wurden über 500 marschunfähige Häftlinge – Kranke und viele Sterbende – zu je 60 Mann in einen Güterwaggon gepfercht und die Waggons plombiert. Drei Tage und Nächte stand der Zug auf den Fabrikgleisen, bevor er am 16. März 1945 das Werksgelände verließ.

Keine Verpflegung, kein Wasser, keine Hilfe für die Verletzten – erst sieben Tage, nachdem der Zug verplombt worden war, am 23.3.45, erreichte der Transport das KZ Bergen-Belsen.

„In jedem Waggon lagen Berge von Leichen; nur die Mitte war frei, wenn man den Kot nicht rechnet”; erinnert sich Jozef Marcinkowski, ein ehemaliger Häftling, an die Ankunft des Transports im KZ Bergen Belsen. 

Die Befreiung Frankfurts am 28.3.1945 kam für die KZ-Häftlinge in den Adlerwerken zu spät. 

Wenig später endete der von Deutschland begonnene Zweite Weltkrieg, der deutschen Kapitalisten und dem nationalsozialistischen Regime die rücksichtslose Ausbeutung von Zwangsarbeiter*innen und KZ-Häftlingen ebenso ermöglicht hatte wie das Menschheitsverbrechen des Holocaust.

Nie wieder!

Die Erinnerung an die Opfer des NS-Faschismus wach zu halten, ist heute wichtiger denn je.

Die 1616 Häftlinge, die gnadenlos für die Rüstungsproduktion ausgepresst wurden, deren Tod billigend in Kauf genommen wurde, mahnen, dass wir uns an sie erinnern als Menschen, denen im KZ in den Adlerwerken jede Menschlichkeit verwehrt wurde – von der Geschäftsführung und den Aktionären der Adlerwerke, der SS, den deutschen Vorarbeitern und auch von Bewohner*innen des Gallus, die geflohene Häftlinge an die SS verraten haben.

Die rassistische Vorstellung von wertvollen und weniger wertvollen Menschen greift schon lange wieder um sich und findet auch in physischer Gewalt Ausdruck: Mindestens 170 Menschen sind seit 1990 durch rechte Gewalttaten ums Leben gekommen. Von den rassistischen Pogromen Anfang der 1990er Jahre über die Morde des NSU bis zum Mord an Walter Lübcke und den antisemitischen Terrorangriffen in Halle zieht sich eine neofaschistische Blutspur durch die Republik. 

Gegen Nazischmierereien

19. November 2021

‏100-150 Menschen aus Stadt und Kreis Offenbach hatten sich am Freitag Abend bei dem Denkmal „Flamme“ versammelt, um ihre Empörung zu zeigen über die Nazischmierereien und antisemitischen Sprüche vom 12.11. an vielen Orten in Offenbach.
‏Viele, z. Teil auch sehr junge Menschen sind dem gefolgt und haben in spontanen kurzen Ansprachen klare Position für Toleranz und friedliches Zusammenleben in Offenbach, gegen Dummheit, Hass, Gewalt und Antisemitismus bezogen.
‏Auch die VVN-BdA Kreisvereinigung Offenbach ist im Bündnis BUNT statt braun dabei und war bei der Kundgebung beteiligt.

‏Das Foto ist von Rudolf Ostermann, munaVeRo/ Bunt statt braun

Aufstehen gegen Hass und Hetze

10. September 2021

Protest gegen die geplante Schießanlage

24. Juni 2021

Dieser offene Brief an die Presse und die Fraktionen im Stadtparlament Offenbach zur Schießanlage in Offenbach inmitten eines Wohngebiets ist ein antifaschistisches und friedenspolitisches Anliegen initiiert durch die VVN-BbA Offenbach und unterstützt vom Bündnis Bunt statt Braun Stadt und Kreis Offenbach, dem DGB Stadt und Kreisverband Offenbach, dem Heinrich-Heine-Club und der Offenbacher Friedensinitiative.

22. Juni 1941

21. Juni 2021

Naturfreunde Hessen

21. Juni 2021

Informationsveranstaltung 25. bis 27. Juli 2021

Berlin, 28. April 2021

5. Mai 2021

Pressemitteilung: Antifaschismus ist und bleibt gemeinnützig –starkes Zeichen gegen die Wertung des bayerischen Verfassungsschutzes!

Gestern erreichte uns der Bescheid des Finanzamts für Körperschaften 1, mit dem es unserem Einspruch gegen die Bescheide, mit denen uns die Gemeinnützigkeit für die Jahre 2016 – 2018 aberkannt hat, stattgegeben hat. Die Steuerbescheide für die Jahre 2016 und 2017 sind damit aufgehoben.

Wir sind erleichtert und froh, dass das Finanzamt und die Berliner Finanzverwaltung nach eineinhalbjährigem Verfahren die Wertung des bayerischen Inlandsgeheimdienstes, wir seien  „extremistisch“  als widerlegt betrachten. [1]

Dazu haben wir mehrere Stellungnahmen und wesentliche Dokumente zu den Grundlagen unserer Arbeit vorgelegt, die unser Selbstverständnis als partei- und spektrenübergreifende Organisation, in der es – von Christ*innen, Sozialdemokrat*innen und Grünen über Linke und DKP zu parteilosen Mitgliedern aus unterschiedlichen Zusammenhängen – unterschiedliche Zugänge zum Antifaschismus gibt, darlegen.

Außerdem haben sowohl die beiden Vorsitzenden unserer inzwischen 8.000 Mitglieder zählenden Vereinigung, Cornelia Kerth und Axel Holz, als auch die Ehrenpräsidentin Esther Bejarano eine Eidesstattliche Versicherung abgegeben, dass es nach ihrer Kenntnis keine

 „von der Vereinigung oder einer verantwortlich für sie handelnden Persönlichkeit“ ausgehende Erklärung darüber gebe, „dass sie ,alle nicht-marxistischen Systeme – also auch die parlamentarische Demokratie – als potentiell faschistisch, zumindest aber als eine Vorstufe zum Faschismus betrachtet, die es zu bekämpfen gilt‘.“– wie es das bayerische Landesamt für Verfassungsschutz behauptete.

Weiter wird ausgeführt: „Die Vereinigung hat die parlamentarische Demokratie und schlechthin den Gehalt unserer Nachkriegsverfassungen auf Bundes- und Länderebene als eigenständigen Selbstwert (…) verteidigt und dies als eine aus dem antifaschistischen Kampf stammende grundlegende Verpflichtung behandelt, die ein gemeinsames Auftreten von kommunistischen, sozialistischen, christlichen, liberalen und sonstigen demokratischen Antifaschisten legitimiert.“

Es ist ein gutes Gefühl, dass wir in der Auseinandersetzung um unsere Gemeinnützigkeit eine überwältigende Solidarität erleben durften:

– Mehr als 100 Organisationen und Initiativen aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen schickten uns Solidaritätsschreiben, die meist als öffentliche Erklärungen oder Schreiben an den Berliner und/oder den Bundesfinanzminister verfasst worden sind.

– Über 2.000 Antifaschist:innen haben diesen Angriff zum Anlass genommen, sich uns als Mitglieder anzuschließen.

– Eine hohe Spendenbereitschaft hat dafür gesorgt, dass wir die zunächst drohende Insolvenz nicht mehr fürchten mussten und unsere Arbeit verstärken können. Allen Spender:innen sagen wir noch einmal herzlichen Dank.

– Viele unserer Mitglieder haben sich mit ihren Kontakten und ihrem Gewicht, mit eigenen Aktionen und guten Vorschlägen eingebracht so dazu beigetragen, dass unsere Petition „Die VVN-BdA muss gemeinnützig bleiben“ von mehr als 50.000 Menschen unterzeichnet wurde.

Die nun wieder erfolgte Anerkennung unserer Gemeinnützigkeit für die Jahre 2016-2018 ist ein wichtiges Zeichen für alle Antifaschistinnen und Antifaschisten und für alle, die noch weiter um die Anerkennung ihrer Arbeit als gemeinnützig kämpfen müssen.

In diesem Sinne fordern wir weiterhin die Modernisierung des Gemeinnützigkeitsrechts und die Streichung des Paragraphen 51, Absatz 3, Satz 2!

In einer Demokratie dürfen nicht Geheimdienste über die verfassungsmäßige Bandbreite der gesellschaftlichen Debatte entscheiden!

Kontakt:

Hannah Geiger (Pressereferentin VVN-BdA)
presse@vvn-bda.de
Mobil |Mobile +49 (0)178 2785958
Telefon (+49) 030-55579083-4
Telefax (+49) 030-55579083-9


[1] Grundlage für den Entzug der Gemeinnnützigkeit war § 51, Absatz 3, Satz 1 und 2, der Abgabenordnung, wo es heißt:

„Eine Steuervergünstigung setzt zudem voraus, dass die Körperschaft nach ihrer Satzung und bei ihrer tatsächlichen Geschäftsführung keine Bestrebungen im Sinne des § 4 des Bundesverfassungsschutzgesetzes fördert und dem Gedanken der Völkerverständigung nicht zuwiderhandelt. 2Bei Körperschaften, die im Verfassungsschutzbericht des Bundes oder eines Landes als extremistische Organisation aufgeführt sind, ist widerlegbar davon auszugehen, dass die Voraussetzungen des Satzes 1 nicht erfüllt sind.“

Aufruf Kundgebung 1.Mai und 8. Mai 2021

28. April 2021

Beitrag der VVN-BdA auf der Kundgebung am 4.3.2021 in Offenbach

8. März 2021

Liebe Freundinnen und Freunde,

dass der Faschist Höcke von der Offenbacher AfD in diese Stadt eingeladen wurde, zeigt ihre Übereinstimmung mit diesem rechtsextremistischen Anführer.

Für Höcke ist eine liberale Gesinnung Gift für Deutschland. Er bezeichnet den Liberalismus als Dekadenz, die die »Herrschaft von Nichtdeutschen über Deutsche“ erst möglich mache. „Der Liberalismus hat dem Islam erst den Raum zur Expansion gegeben“, so Höcke in seinem Buch: „Nicht zweimal in denselben Fluss“. 
Damit greift er uns alle an, alle Menschen, die für Demokratie und universelle Menschenrechte und ein respektvolles Zusammenleben aller Nationalitäten eintreten und vor allem die über 60 % Menschen mit Migrationsgeschichte in Offenbach, also die Mehrheit der Offenbacher*innen.
Höckes Ziel ist, die Demokratie durch eine völkisch-nationalistische Diktatur zu ersetzen.

Die phantasierte Bedrohung durch sogenannte kulturfremde Menschen, die Deutschland überfluteten und einen Bevölkerungsaustausch, eine „Umvolkung“ auslösten, findet man im übrigen auch bei der NPD und in der identitären Bewegung und in der militanten Szene (Massenmörder von Christchurch).

Höcke kündigt, sobald die AfD die Macht dazu habe, ein „Remigrationsprogramm“ an. Das heißt Massenabschiebung.
Man werde, so sagt er, „nicht um eine Politik der ‘wohltemperierten Grausamkeit’ herumkommen.” Und: „Wenn einmal die Wendezeit gekommen ist, dann machen die Deutschen keine halbe Sache“, so droht er in seinem Buch. 

Liebe Freundinnen, liebe Freunde, um das Jubiläum der Menschenrechte zu feiern, haben wir uns am 12. Dezember vor dem Rathaus versammelt und alle vertretenen Organisationen haben gute Gründe und Forderungen vorgebracht, die Menschenrechte in dem Bereich für den sie stehen, umzusetzen und durchzusetzen. 

Wenn die AfD hier in Offenbach mit ihren Anträgen und Pressemitteilungen Stimmung gegen die muslimische Bevölkerungsgruppe macht, indem sie z.B. Schweinefleisch in Schulkantinen und mehr Martinsumzüge fordert, dann beruht das auf den gleichen ideologischen Grundlagen, wie der Höckes: 
so genannte Kulturfremde werden als Verursacher von Ungerechtigkeit dargestellt. 

Höcke gehört aus dem Verkehr gezogen! Seine Reden sind die Anleitung für rassistischen Mord. 

Das bewies sich in Hanau. Der Mörder hatte sich noch einen Tag vor seinem 10fachen Mord in Hanau seine Reden im Internet angehört. 

Die AfD und Höcke greifen Menschenrechte und Grundgesetz an. 

Die Konsequenz ihrer Aussagen heißt Faschismus.

Nie wieder Faschismus – nie wieder Krieg!

Die AfD muss wieder raus aus den Parlamenten!

4. März 2021 – Ein guter Tag für Vielfalt und Solidarität – Ein guter Tag für Offenbach

2. März 2021

Wir sind mehr – VIEL mehr

BUNT statt braun in Stadt und Kreis Offenbach hatte zur Gegenkundgebung am 4. März gegen den Auftritt von Höcke und Konsorten und für ein buntes, vielfältiges, solidarisches Miteinander in Offenbach aufgerufen.

Schon weit vor Beginn der Kundgebung hatten sich viele Menschen eingefunden und um 13:30 Uhr waren die Berliner Straße und der Büsingpark voll mit Menschen, die Gesicht und Haltung zeigten. 

Eine kleine Gruppe (ca. 50) Unbelehrbarer stand auf dem eingezäunten und durch Polizeikräfte geschützten Platz vor unserem Rathaus. Hier hatte die AfD Offenbach ihre Kundgebung. Am Balkon des Rathauses hängt das Banner der Stadt mit der Aufschrift: „Offenbach steht für Toleranz und Vielfalt.“ Dieses Zeichen der Stadt und die über 1.000 Teilnehmer*innen der Gegenkundgebung haben Höcke gezeigt, dass Faschisten hier keinen Platz haben.

36 Offenbacher Organisationen haben den Aufruf zur Gegenkundgebung unterstützt. An der organisatorischen und inhaltlichen Vorbereitung haben sich zahlreiche Mitglieder dieser Organisationen beteiligt. 

Wieder einmal haben wir erlebt, dass Menschen mit unterschiedlichen Weltanschauungen gemeinsam in großer Einigkeit rassistischen und faschistischen Ideologien entschlossen entgegentreten. 

Auf der Kundgebung von BUNT statt braun sprachen Vertreter*innen der engagierten Offenbacher Organisationen. Felix Schwenke sprach als Oberbürgermeister. Mit ihm waren alle hauptamtlichen Dezernent*innen zur Kundgebung gekommen. Das drückt Anerkennung und Unterstützung unseres großartigen zivilgesellschaftlichen Engagements aus. 

Die Trommelgruppe „Die Welt“ aus Gießen und Christof (Gitarrist und Sänger der Offenbacher Band „Frau Ruth“) unterstützten unsere Veranstaltung mit ihren tollen Beiträgen. 

Die Redner*innen haben verdeutlicht, wie gefährlich die Hass- und Hetzparolen der AfD sind. Insbesondere die faschistischen Aussagen von Leuten wie Höcke tragen dazu bei, dass aus Worten Taten werden. Viele mitgebrachte Schilder der Teilnehmer*innen drückten das aus. „Rassismus tötet“, „AfD hat mit geschossen“, „Hanau war kein Einzelfall“ und ähnliches war dort zu lesen.

Beim Abspielen des Liedes „Wo wart ihr?“ haben die Teilnehmer*innen der Opfer des rassistischen Mordanschlages vom 19. Februar 2020 in Hanau gedacht. Mit „Wo wart ihr? hat der Hanauer Rapper Abdulkerim Sağlam, aka „Aksu“, die Einsatzkräfte gemeint, die am Abend des 19. Februar 2020 in Hanau versagt haben. Im gleichnamigen Song verarbeitet er seine Trauer und Wut. Er verlor seine guten Freunde Said Nesar Hashemi und Sedat Gürbüz. Aksu war gemeinsam mit Freunden und Angehörigen der Opfer aus Hanau zu unserer Kundgebung gekommen. Emotional konnte er an diesem Tag nicht live seinen Song vortragen, doch er hat das Abspielen seines Liedes bei der Technik gestartet und stand bei uns. Piter Minnemann, ein Überlebender des Hanauer Anschlags, hat in seinem Redebeitrag klar gemacht, dass eine lückenlose Aufklärung für die Angehörigen der Opfer und für alle von Rassismus betroffenen Menschen eine unabdingbare Forderung ist.

Als Höcke dann seinen Auftritt hatte, kam es kurzzeitig zu Rangeleien an der Polizeiabsperrung und viele Teilnehmer*innen unserer Kundgebung gingen erst mal in Richtung der AfD-Kundgebung.

Mit lauten Rufen, Getrommel mit Töpfen, Topfdeckeln und allem, was zum Laut sein geeignet ist, haben die Teilnehmer*innen ihrem Ärger und ihrer Wut Luft gemacht.

Auf der Bühne von BUNT statt braun wurden dann weitere Redebeiträge gehalten. Wir hatten eine lange Rednerliste für den Fall, dass die Kundgebung der AfD lange dauern würde. Auf keinen Fall hätten wir unsere Kundgebung beendet, bevor nicht die AfD abgezogen wäre. Etwas länger als Gauland hat Höcke dann doch ausgehalten. Gauland hat 2017 schneller erkannt, dass er bei uns keinen Stich macht und hat die Karten nach 20 Minuten hingeschmissen.

Antifaschistische Gruppen aus Frankfurt haben unseren Protest unterstützt. Sie hatten eine Demonstration durch die Offenbacher Innenstadt angemeldet. Nachdem die AfD eingepackt hat, setzte sich der Demo-Zug mit ca. 400 Teilnehmenden in Bewegung und machte klar, dass die Straßen Offenbachs nicht den Rassisten und Faschisten gehören.

Sehr zufrieden mit dem Ablauf haben wir dann unsere Kundgebung beendet. Wir danken allen, die da waren und auch denen, die wegen der Corona-Lage nicht gekommen sind, aber unsere Arbeit unterstützen.

Die Berichterstattung in den Medien ist sehr unterschiedlich. Ärgerlich bis wütend macht mich, dass einige Medien anstelle von Fotos der bunten Menschenmenge zu ihrem Bericht ein Foto der kurzzeitigen Auseinandersetzungen an der Polizeisperre verwendet haben. Das spiegelt nicht den Ablauf unserer Veranstaltung wieder. Das freut die Rechten. Ich frage mich immer wieder, warum in Berichterstattungen oft so verfahren wird. 

Nochmal was zum schmunzeln: Ich habe meinen Bericht mit dem Rechtschreibprogramm geprüft. Bei AfD meckert es und bietet mir unter anderem „fad“ an. Tja, das Rechtschreibprogramm kann es ja nicht wissen, sie sind NOCH gefährlich.

Eine gelungene Veranstaltung

2. März 2021

kombinierte Aktion und Information

Am 27. Februar hatten wir einen Info-Stand der VVN-BdA Offenbach und BUNT statt braun auf dem Aliceplatz. Wir haben die Zeitung „Demokratie wählen“ und Flyer mit Informationen zur AfD Offenbach verteilt. Dabei konnten wir viele gute Gespräche führen, natürlich auch ein paar unerfreuliche. Leider lassen sich auch Menschen von der populistischen Propaganda der AfD einfangen, für die nach dem Willen der AfD kein Platz in unserer Gesellschaft sein soll.

Die AfD hatte einen Info-Stand gegenüber der Löwenapotheke. Dort haben ca. 50 junge Antifaschist*innen ihren Protest gegen die AfD deutlich zum Ausdruck gebracht. 

Die AfD hatte wenig Zuspruch. In unseren braunen Sack haben Passanten den AfD-Flyer geworfen, damit wir diese dann dort entsorgen können wo sie hingehören: Auf den Müll.

Nachdem die AfD ihren Stand eingepackt hat, konnten wir relativ zufrieden den Rest des Tages genießen.

Unter https://offenbach.vvn-bda.de/flyer-keine-alternative…/ findet ihr den Flyer zur AfD Offenbach und unter https://demokratie-waehlen.de findet ihr die Beitrage aus der Zeitung „Demokratie wählen“ der VVN-BdA Landesvereinigung Hessen.

Offenbach ist bunt und bleibt bunt!

19. Februar 2021

Pressemitteilung zum Download

Esther Bejarano zum 27. Januar und 8. Mai

30. Januar 2021

in den Tagesthemen der ARD am 27.Januar 2021./

„Wie würde die Welt aussehen, wenn die Nazis damals gewonnen hätten?“ – unsere Ehrenpräsidentin und Shoah-Überlebende Esther Bejarano hat gestern in den Tagesthemen einen Kommentar zum Jahrestag der Befreiung des KZ Auschwitz gesprochen. Sie sieht den Schlüssel für eine demokratische Zukunft in der Jugend und ermahnt sie, sich mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen, damit sie sich nicht wiederholt.

Ein Klick auf das Bild öffnet YouTube. Dort kann das Video ebenfalls durch Mausklick geöffnet werden.

Zum Lübcke-Mord-Prozess

30. Januar 2021

Anlässlich der Urteilsverkündung im Lübcke-Mord-Prozess fanden in Frankfurt/M. und Kassel Kundgebungen antifaschistischer Organisationen statt. Ulrich Schneider bereitete für die VVN-BdA für beide Veranstaltungen nachfolgenden Redebeitrag vor: 

Am Tag der Urteilsverkündung möchte ich noch einmal zurückblicken auf den Beginn des Prozesses. Aus unserer Perspektive als VVN-BdA war und ist das zentrale politische Problem des Prozesses seine Anlage als Verfahren gegen „Einzeltäter“. Die Anklage gegen Stephan Ernst und Markus Hartmann blendete von Anfang an deren politisches Umfeld sowie die „Karriere“ der Täter im Netzwerk der extremen Rechten in Nordhessen aus. Das Gericht selber sorgte gemeinsam mit der Bundesanwaltschaft dafür, dass nicht der Hauch einer „terroristischen Vereinigung“ übrig blieb – ein Verfahren gegen den Waffenhändler wurde abgetrennt, ein weiterer Zeuge, der sich etwas „verplapperte“, wurde ermahnt, nicht mehr von seinen Kontakten zu Ernst zu berichten, damit nicht der Anschein einer Gruppe entstehe. 

Dabei konnten wir schon im Frühjahr 2020 – ohne den Apparat der Generalbundesanwaltschaft, des BKA und anderer Sicherheitsdienste und ihrer geheimdienstlichen Kenntnisse – nachweisen, dass Ernst und Hartmann seit vielen Jahren Teil eines umfassenderen extrem rechten Netzwerkes in Nordhessen waren. Dieses Netz reicht von der AfD bis zu dem gewalttätigen Kräften des – mittlerweile verbotenen – „Sturm 18“. Anders als der hessische Verfassungsschutz glauben machen wollte, waren Ernst und Hartmann nie „abgekühlt“, sondern tatsächlich Jahrzehnte und zum Zeitpunkt der Tat darin aktiv eingebunden.

Diese Zusammenhänge seitens des Gerichtes im Verfahren auszublenden, bedeutet, die Angeklagten aus den sie politisch prägenden Zusammenhängen herauszulösen. Schon die Freilassung von Markus Hartmann aus der Untersuchungshaft vermittelte Ende letzten Jahres den Eindruck, als wolle das Gericht tatsächlich diese „Einzeltäter-These“ zur Richtschnur seines Urteils machen. Damit kann nicht sichtbar werden, welche Dimension dieses neofaschistische Verbrechen tatsächlich besitzt.

Vor einigen Monaten hat nun der Untersuchungsausschuss im hessischen Landtag seine Arbeit aufgenommen. Verschiedene Beweisanträge der Partei Die LINKE zielen genau auf die Aufarbeitung dieser neofaschistischen Netzwerke in Nordhessen und darüber hinaus.

Aber diese Zusammenhänge hätten aus unserer Sicht eigentlich Teil des juristischen Verfahrens sein müssen, denn nur dann kann man die Täter und die Tat selber angemessen einordnen, beurteilen und verurteilen. Aber das haben das Gericht und die Bundesanwaltschaft nicht angestrebt.

Auch wenn seit heute morgen bekannt ist, dass Stephan Ernst wegen Mordes verurteilt ist, möchte ich doch noch eine Bemerkung zur Verteidigungsstrategie von Stephan Ernst machen. Sein Verteidiger versuchte in vollem Wissen um die Tat, die Aussagen von Ernst und die Beweismittel, den Mordvorwurf zurückzuweisen, und auf „Todschlag“ zu plädieren, da – so seine Behauptung – Dr. Lübcke angesichts der Pistole nicht „arglos“ gewesen sein könne.

Ein solcher Versuch mag natürlich das gute Recht eines Verteidigers sein. Ihm dürfte dabei jedoch entgangen sein, dass seine Argumentation in peinlicher Weise Analogien aufweist zu einem anderen Justizskandal im Zusammenhang mit einem faschistischen Verbrechen, nämlich der Ermordung von Ernst Thälmann im KZ Buchenwald im August 1944.

Nachdem sich nämlich bundesdeutsche Gerichte bis in die 70er Jahre gesträubt hatten, überhaupt ein Verfahren gegen den Thälmann-Mörder Wolfgang Otto einzuleiten, kam es Mitte der 80er Jahre tatsächlich – auf Grund der nicht bestreitbaren Beweise – zu einer Verurteilung von Otto. Sein Verteidiger legte damals beim Bundesgerichtshof Revision ein und argumentierte, man könne Wolfgang Otto nur wegen „Todschlags“ verurteilen – und nun die tatsächlich wortgleiche Begründung zum Lübcke-Prozess – da Ernst Thälmann, als er nach Buchenwald gebracht wurde, nicht „arglos“ gewesen sein konnte, was sein Schicksal betrifft. Damit sei das Kriterium der „Heimtücke“ nicht erfüllt, also auch kein Mord. Der BGH folgte übrigens dieser Argumentation und kassierte die Verurteilung wegen Mord und entließ Wolfgang Otto in Freiheit, weil Todschlag in diesem Falle bereits 1964 verjährt war. Das Nicht-Handeln der bundesdeutschen Justiz führte damit zu einem faktischen Freispruch des Thälmann-Mörders. Damals ein rechtspolitischer Skandal!

Wir können als Konsequenz aus diesen Erfahrungen als VVN-BdA nur an alle verantwortungsbewussten Richter und Staatsanwälte appellieren, dafür einzutreten, dass es nie wieder möglich wird, mit juristischen Spitzfindigkeiten die tatsächlichen Verantwortlichen und das Netzwerk der Mittäter faschistischer Gewalt ihrer angemessen Bestrafung zu entziehen.

Silvia Gingold, die den Beitrag in Kassel verlesen hat, ergänzte:

Ich möchte noch einige persönliche Worte hinzufügen: Meine Tante Dora und mein Onkel Leo wurden grausam in den Gaskammern von Auschwitz ermordet, meine Eltern riskierten ihr Leben im Widerstand gegen die Nazis. Ich selbst stehe heute u.a. wegen meines antifaschistischen Engagements in der VVN unter Beobachtung des Verfassungsschutzes. Und ich bin nicht vom Bildschirm des VS verschwunden, nicht „abgekühlt“ wie Stephan Ernst. Der VVN wurde die Gemeinnützigkeit entzogen, weil sie im Visier des VS ist. Was aber gibt es Gemeinnützigeres als sich gegen demokratiefeindliche und rassistische Hetze zu wehren, die in Gewalt gegen Menschen anderer Ethnien oder Religionen enden kann, wie die Terroranschläge in Hanau und Halle und der Mord an Walter Lübcke in erschütternder Weise zeigen.

Esther Bejarano, Auschwitz-Überlebende und Ehrenvorsitzende der VVN sagt dazu: „Das Haus brennt und sie sperren die Feuerwehr aus“

Und Bertolt Brecht mahnte: „Das Gedächtnis der Menschheit für erduldete Leiden ist erstaunlich kurz“. Gegen das Vergessen, dafür stehen wir hier.

Rassismus tötet Kundgebung 13.07.2020 Rathaus OF

9. Juli 2020

1. Auftakt zum „Politischen Frühling“ der AFD

9. März 2020

Vor dem Lokal Sporteck Tandoori-Garden in Obertshausen versammelten sich am Sonntag, 8. März ca. 100 Menschen zu einer Protestkundgebung gegen Nazis.

Ein Trupp von AfD-Politikern aus dem Rechtsaußen-Lager, wie der Heusenstammer Carsten Härle, dem der Verfassungsschutz ein „geschlossenes rechtsextremes Weltbild“ attestiert. Oder Stefan Räpple, der die identitäre Bewegung unterstützt, der am Holocaust-Gedenktag 2020 „Schluss mit dem Schuldkult“ forderte. Solche Nazis reisen umher, um über die Zukunft ihrer Partei zu diskutieren. „Quo vadis, AfD“ war das Motto ihrer Veranstaltung und naheliegend ist, dass eine ideologische Ausrichtung der AfD nach rechtsaußen das Ziel sein soll.

Sie hielten ihr Tagungsziel geheim, ein Wirt in Rumpenheim weigerte sich, sie herein zu lassen. So waren sie gezwungen, ein anderes Tagungslokal zu finden. Ohne einen Vertrag mit dem Pächter und Wirt des Lokals zu machen, drangen sie dann in das Lokal in Obertshausen ein und versuchten, ihre Versammlung abzuhalten. Der Vorstand des Sportvereins erreichte dann mit Hilfe der Polizei, dass die Rechtsextremen das Lokal verlassen mussten.

Die Kundgebungsteilnehmer*innen begleiteten deren Abzug mit „Nazis raus“ und „Es gibt kein Recht auf Nazipropaganda“-Rufen. Die VVN-BdA war von Anfang an mit dabei, verhandelte mit der Polizei und gab am Ende den Hinweis, dass am 1.4. die AfD in Langenselbold dort zum „Politischen Frühling“ von 19.00 – 22.00 in der Klosterberghalle, Schloßstraße 2 anzutreffen sei.
 

 

„Keine Alternative!“ an der Frankfurt University

21. Februar 2020

 

Beitrag zum Download Keine Alternative ESG

Schluss mit der Kriegsverherrlichung!

3. August 2019


Flugblatt Seite 1 hier herunterladen
Flugblatt Seite 2 hier herunterladen

Pressemitteilung zum Film Juden aus Breslau

17. April 2019

Unterstützt die Petition!

8. März 2019

Gemeinnützigkeit der VVN-BdA erhalten

3. März 2019 

Anfang des Jahres, pünktlich zum Gedenktag für die Befreiung
des KZ Auschwitz, drohten nordrhein-westfälische Finanzämter in
einer konzertierten Aktion und in gleichlautenden Schreiben damit,
dem Landesverband NRW der VVN-BdA sowie mehreren selbständigen
Kreisvereinigungen die Gemeinnützigkeit zu entziehen;
und zwar dies rückwirkend

Einzig aufgeführte Begründung ist die Erwähnung der
VVN/BdA (Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der
Antifaschistinnen und Antifaschisten) in einem Verfassungsschutzbericht,
jenem des Landes Bayern. Es gibt nur noch dieses Land, dass die VVN-BdA im
VS-Bericht aufführt; es ist jedoch auch dort damit nicht der Entzug
der Gemeinnützigkeit verbunden.

Die betroffene Landesvereinigung NRW hat eine Petition auf den Weg
gebracht, die möglichst viele Unterstützer benötigt=2E 
Bitte helfen Sie mit und verbreiten diese Petition in auch in den Netzwerken.
Hier ist der Link zur
https://weact.campact.de/petitions/gemeinnutzigkeit-der-vvn-bda-erhalten

Mehr ist auf der https://nrw.vvn-bda.de/2019/03/02/nrw-finanzaemter-drohen-der-vvn-bda-mit-entzug-der-gemeinnuetzigkeit-erste-reaktionen/ zu lesen.

Einladung der Offenbacher Friedensinitiative OFI

22. Januar 2019

Antifaschistischen Filmreihe 2019

22. Januar 2019


download

download/a>

Bejarano „Lider far’s Leben“

26. Dezember 2018

DGB Bildungswerk Hessen lädt ein

22. Oktober 2018

Jahrestagung Buchenwald 2018

22. Oktober 2018

Diskussionsveranstaltung zur Änderung der Hessischen Verfassung am 9. Oktober 2018

2. Oktober 2018

Pressemitteilung: „Gewalttätiger Angriff auf Gewerkschafter ist rechtsterroristischer Überfall“

30. Juli 2018

Klick zur Pressemitteilung

PM Ueberfall auf Gewerkschafter-3

„Keine Alternative! Eine kritische Auseinandersetzung mit der AfD“

1. Juni 2018

Liebe Freundinnen und Freunde,

zur Werbung für unsere neue Ausstellung

„Keine Alternative! Eine kritische Auseinandersetzung mit der AfD“

gibt es jetzt einen Online-Auftritt:

https://vvn-bda.de/ausstellung-keine-alternative/

Katalog und Flyer hängen in Web-Versionen an. Ihr könnt sie gerne in unserem Online-Shop bestellen

Flyer (nur Versandkosten):

https://shop.vvn-bda.de/index.php/ausstellungskataloge/flyer-zur-ausstellung-der-arm-der-bewegung.html

Katalog (1,90 €):

https://shop.vvn-bda.de/index.php/ausstellungskataloge/katalog-ausstellung-der-arm-der-bewegung.html

Viele Grüße

Thomas

Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes –

Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten

             

Gedenkveranstaltung zur Bücherverbrennung am 22.5.18 in Offenbach

14. Mai 2018

 

Die Aktiven in den beiden Bündnisse Bunt statt Braun und Geschichtswerkstatt Offenbach haben sich entschlossen, zum 85. Jahrestag der Bücherverbrennung der Nazis, die in Offenbach am 22. Mai 1933 stattfand, eine Gedenkveranstaltung durchzuführen.
In Zeiten des wachsendem Rassismus und der Bedrohung des freien Wortes in vielen Ländern halten wir es für sehr wichtig, an diese schrecklichen Ereignisse in der Anfangszeit des NS-Regimes zu erinnern.
Es wird wieder eine szenische Lesung sein. Sie soll am 22. Mai 2018 um 18:00 Uhr auf dem Platz vor dem Isenburger Schloss stattfinden. Nähere Informationen entnehmen Sie bitte den beiliegenden Flugblatt, das Sie gerne weiter verbreiten und die Veranstaltung in Ihrem Umfeld bekannt machen können.
Bei den seit 1993 stattgefundenen Erinnerungsveranstaltungen am selben Ort gehörten einige von Ihnen schon zu den Mitveranstaltern. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie auch dieses Mal am 22. Mai wieder teilnehmen würden.

Flyer Szenische Lesung

Landesparteitag der AfD Hessen in Neu-Isenburg am 7.4.18 – Die VVN-BdA hat dagegen protestiert.

8. April 2018

An Passanten wurde dieses Flugblatt gegen die AfD verteilt.

 

Europäischer Aktionstag gegen Rassismus

25. März 2018

Am Europäischen Aktionstag gegen Rassismus, dem 17. März 2018, beteiligten sich eine Reihe von Organisationen im Bündnis „Bunt statt Braun“ in Offenbach a.M. an einer öffentlichen Aktion mit ihren Argumenten für eine offene und solidarische Gesellschaft – gegen Rechts.

„NSU-Monologe“ im Bürgerhaus Nieder-Roden, Römerstrasse 15, 63110 Rodgau

21. März 2018

Samstag, 14.4.2018, 17 Uhr, Einlass ab 16 Uhr.

Einladung zur Aufführung des Dokumentarischen Theaters/ Belgesel tiyatro der Bühne Menschenrechte.

Das Theaterstück wird auf Deutsch mit türkischen und englischen Übertiteln aufgeführt.

Am Publikumsgespräch wird u.a. Seda Başay-Yıldız, die Anwältin der Familie Şimşek teilnehmen und zu den Fragen Stellung nehmen.

Achtung: Anmeldung erforderlich unter: nsu-monologe@munavero.de

Bei der Anmeldung bitte Anzahl und Namen der Teilnehmenden mitteilen sowie eine Telefonnummer/Mailadresse Die Anmeldungen sind notwendig, um noch rechtzeitig über die benötigte Raumgröße zu entscheiden.

Die VVN-BdA Kreisverband Offenbach wird mit einem Infotisch vertreten sein.

DIN A4 Plakat NSU-MonologeA4web